BETHANY HOUSE, USA

Wieder zu besetzen ab Sommer 2021

 

Einsatzdauer: 12 Monate
Arbeitsfelder: Wohnungslosenhilfe / Gemeinwesenarbeit
Land: USA
Lage: Rochester im Bundesstaat New York, am Lake Ontario
Anzahl der Plätze: 1 weibliche Freiwillige ab 20 Jahren
Sprache: Englisch, gelegentlich Spanisch (einige Frauen, die das Bethany House aufsuchen, sprechen kaum Englisch)
Programm: Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD)
Unterbringung: Einzelzimmer im Haus


Das Bethany Haus wurde 1977 eröffnet und gehört dem "Catholic Workers Movement", einer katholischen geprägten gewaltfreien Sozialbewegung aus den 30er Jahren, an. Im Bethany House können obdachlose Frauen mit und ohne Kindern bis zu 45 Tage wohnen und werden in der Zeit an andere Unterkünfte oder in eine eigene Wohnung sowie an weitere Hilfsangebote vermittelt. Tagsüber dient das Haus als Anlaufstelle und Aufenthaltsraum für Frauen von außerhalb, die Beratung, Unterstützung oder einfach Gesellschaft suchen. Die Bewohnerinnen und Gäste bringen oft eine schwierige Vergangenheit mit, z.B. häusliche Gewalt, Drogenabhängigkeit, Inhaftierung. Einige leiden an psychischen Erkrankungen.
Das Besondere ist die offene, warme und humorvolle Atmosphäre: „Wir lachen und weinen zusammen. Wir lieben die Frauen so lange bis sie lernen sich wieder selbst zu lieben." (Zitat der ehrenamtlichen Leiterin Donna Ecker)

 

Die Mitarbeiterinnen bekommen meist nur ein Taschengeld und ggf. Unterkunft und Verpflegung und leben damit in freiwilliger Armut. Sie werden unterstützt von Ehrenamtlichen und vielen ehemaligen Bewohnerinnen.

Tätigkeiten der Freiwilligen

  • Ansprechpartnerin sein für die Tagesgäste und Bewohnerinnen,
  • Ein- und Ausgangskontrollen,
  • Hilfe der Gäste beim Einhalten der Hausregeln,
  • Zubereitung gemeinsamer Mahlzeiten,
  • Zimmer nach Auszug der Frauen sauber machen,
  • Aufnahme von neuen Frauen,
  • Betreuung in der Anlaufstelle während der Öffnungszeiten,
  • Angebot von Freizeitangeboten für die Bewohnerinnen und ihre Kinder,
  • Teilnahme an Teambesprechungen, Ausflügen und Fortbildungen,
  • Telefonieren und Gespräche entgegennehmen,
  • Betreuung von Ehrenamtlichen und Studierenden

Die Freiwilligen haben die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen und Fähigkeiten durch die Planung und Umsetzung eigener Projekte zu verwirklichen und sich auch dadurch persönlich weiterzuentwickeln.